Gewässerentwicklungskonzept Obere Traisen

Mit dem Gewässerentwicklungskonzept Traisen-Gölsen wollen die NÖ Bundeswasserbauverwaltung (Flussbau) und die Wildbach- und Lawinenverbauung über Kompetenzgrenzen hinweg gemeinsam den aktuellen Anforderungen an einen integrativen Hochwasserschutz gerecht werden. Denn auch Wasser kennt keine Grenzen.

In schon bewährter Weise arbeiten Schutzwasserwirtschaft und Ökologie in diesem interdisziplinären Hochwasserschutzprojekt Hand in Hand. Damit sollen Grundlagen für darauf aufbauende Detailprojekte geschaffen werden. Gleichzeitig soll auch ein intaktes Ökosystem Traisen-Gölsen erhalten werden.

Durch eine kompetenzüberschreitende Zusammenarbeit von Flussbau und Wildbachverbauung sollen in innovativer Art und Weise Lösungen für die bestehenden Defizite gefunden werden. Darüber hinaus gilt es aber auch den Anforderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die weitreichende ökologische Ziele für unsere Gewässer fordert, gerecht zu werden.

Um diese Ziele effizient zu erreichen, wird das gesamte Einzugsgebiet von Traisen und Gölsen zusammen betrachtet. Als Pilotprojekt werden damit die zukünftigen Anforderungen an eine moderne (Schutz-)Wasserwirtschaft vorweggenommen. Mit mehr als 460km Fließgewässer und einem intensiv genutzten Siedlungs- und Talraum stellt das große Einzugsgebiet für die Bearbeitung eine besondere Herausforderung dar.